Heute vor 20 Jahren: Hallenmeister 2001

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Heute vor 20 Jahren gewann die Spielvereinigung beim Finalturnier in Dortmund den DFB-Hallenpokal 2001. Neben dem Aufstieg in die Bundesliga sowie dem Klassenerhalt in der Spielzeit 1999/2000 ist der Titel des DFB-Hallenmeisters 2001 der größte Erfolg in der 96-jährigen Vereinsgeschichte. Da die Meisterschaft 2001 zudem die letzte Austragung des bei großen Vereinen unbeliebten Pokals war, steht der Siegerpokal bis zum heutigen Tag in der Geschäftsstelle der Spielvereinigung.

Bereits 1998 qualifizierten sich die Rot-Blauen für das Finalturnier. Nach einem 2:2 gegen den VfL Bochum und einem 2:3 gegen Werder Bremen schied man allerdings in der Vorrunde aus. Das Finalturnier 2001, welches in Dortmund gespielt wurde, erreichte die Köstner-Elf durch den Sieg beim Qualifikationsturnier in Stuttgart. Dort gewann man das Finale mit 4:3 gegen den Zweitligisten 1. FSV Mainz 05.

Beim zweitätigen Finalturnier, das am Samstag den 13. Januar 2001 begann, war die Spielvereinigung neben dem FC Bayern München und dem VfL Bochum in der Gruppe B. Die Rot-Blauen schlugen den VfL Bochum mit 3:1 sowie den FC Bayern mit 3:2 und zogen damit als Gruppensieger ins Viertelfinale ein.

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Am darauffolgenden Sonntag, den 14. Januar 2001, ging es für die SpVgg im Viertelfinale gegen den Finalgegner aus Stuttgart, Mainz 05. André Breitenreiter brachte die Hachinger durch einen Doppelpack mit 2:0 in Führung. Zwar konnte der Zweitligist noch auf 1:2 verkürzen, insgesamt aber zogen die Rot-Blauen verdient ins Halbfinale ein. Gegen Ligakonkurrent Energie Cottbus ließ die Köstner-Elf keine Fragen offen und zog mit einem deutlichen 5:2 Sieg ins Finale ein.

Finalgegner war Werder Bremen, welches sich durch Siege gegen den VfL Bochum (3:0, Viertelfinale) und Greuther Fürth (2:0, Halbfinale) für das Endspiel qualifiziert hatte. Bremen begann das Finale schwungvoller und kam nach 16 Minuten zum 1:0-Führungstreffer durch Ailton. Haching-Legende Alfonso Garcia erzielte nach 19 Minuten mit einem Schuss aus 12 Metern den Ausgleich. Im Siebenmeterschießen mussten die Rot-Blauen durch André Breitenreiter, Alfonso Garcia, Alexander Bugera und Oliver Straube jeweils die vorangegangen Führungen der Bremer ausgleichen. Der fünfte Bremer Schütze Fings scheiterte dann an Gerhard Tremmel. Goalgetter Altin Rraklli war es dann vorbehalten der Spielvereinigung den Titel DFB-Hallenpokalsieger 2001 zu sichern.

Gruppenspiele:
VfL Bochum 1:3 SpVgg
Tore: 1:0 Michael Bemben (4.), 1:1 Džoni Novak (8.), 1:2 Altin Rraklli (10.) 1:3 Alexander Strehmel (14.)

Bayern München 2:3 SpVgg
Tore: 0:1 Miroslaw Spizak (3.), 1:1 Patrick Mölzl (4.), 1:2 Alexander Bugera (5.), 2:2 Stephan Kling (5.) 2:3 Berkant Göktan (15., Eigentor)

Viertelfinale:
SpVgg 2:1 FSV Mainz 05
Tore: 1:0 André Breitenreiter (12.), 2:0 André Breitenreiter (20.), 2:1 Abderrahim Ouakili (21.)

Halbfinale:
SpVgg 5:2 Energie Cottbus
Tore: 1:0 André Breitenreiter (2.), 2:0 Martin Cizek (4.), 2:1 Faruk Hujdurovic (10.), 2:2 Steffen Heidrich (12.), 3:2 Altin Rraklli (14.), 4:2 André Breitenreiter (17., Strafstoß), 5:2 Oliver Straube (20.)

Finale:
Werder Bremen 4:5 i.E. SpVgg
Tore: 1:0 Ailton (16.), 1:1 Garcia (19.)
Neunmeter-Schießen: 1:0 Ivica Banovic, 1:1 André Breitenreiter, 2:1 Ernst, 2:2 Alfonso Garcia, 3:2 Pizarro, 3:3 Alexander Bugera, 4:3 Ailton, 4:4 Oliver Straube, Torsten Frings scheitert an Gerhard Tremmel, 4:5 Altin Rraklli

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