Richard Raiser im Interview

Gestern wurde im Gemeinderat von Unterhaching der Verkauf des Sportparks an die Spielvereinigung beschlossen. Wir haben dazu mit dem 3. Bürgermeister der Gemeinde, Richard Raiser, gesprochen:

ÜBERHACHING: Hallo Herr Raiser, vielen Dank für das kurze Gespräch. Gestern wurde der Verkauf des Sportparks an die Spielvereinigung durch den Gemeinderat Unterhaching beschlossen. Ein Meilenstein für beide Seiten?

Richard Raiser: „Die gestrige Entscheidung ist eine historische für die Spielvereinigung und die Gemeinde Unterhaching. Das Stadion gehört jetzt unserem Fußballverein, der damit eine dauerhafte Heimat im Sportpark gefunden hat. Davon können andere Vereine im Münchner Raum nur träumen.
Die Gemeinde, die für den Schutz ihrer Bürger verantwortlich ist, hat auch für die Anwohner Rechtssicherheit geschaffen. Eine dauerhafte Untervermietung ist vertraglich ausgeschlossen. Zudem bleiben der Platz 1 (Anmerkung: Trainingsplatz der Profis), die Jugendplätze (Anmerkung: Die Plätze hinter der Westtribüne) und der Kunstrasen im Besitz der Gemeinde. Damit werden auch der Breiten- und Freizeitsport, sowie die Fortuna, im Sportpark weiter ihre Heimat haben.

Die Gemeinde hat zudem ein Vorkaufsrecht, sollte die Spielvereinigung das Stadion eines Tages verkaufen wollen. Die Fläche ist zudem weiter als Sport- und Freizeitfläche deklariert, eine andere Nutzung ist somit ausgeschlossen. Die Gemeinde erwartet außerdem eine Aufwertung des Stadions, auch in Hinblick der angespannten Situation bei den Kabinen für den Breiten- und Freizeitsport.

Die Spielvereinigung hat jetzt natürlich auch die Verantwortung für den Erhalt des Stadions und muss den finanziellen Aufwand für die Sanierungskosten selbst tragen.“

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Schlechteste Saison im Sportpark!

Seit seiner Eröffnung, ein 3:0 Sieg gegen Schwaben Augsburg am 11. April 1992, bestritt die Spielvereinigung bisher 28 komplette Spielzeiten im Stadion am Sportpark. Das 2:2-Unentschieden gegen den FC Carl Zeiss Jena, war das letzte Heimspiel der Saison 2019/20 und markierte das Ende der schlechtesten Saison im Sportpark!

  • Nur 24 Punkte holte die Schromm-Elf in 19 Partien*, so wenig wie nie!
  • Nur 5 Siege gab es in den 19 Heimspielen, so wenig wie nie!
  • Mit einem Torverhältnis von 23:25, hat man erstmals ein negatives Torverhältnis!
  • Noch nie gab es so viele Unentschieden, 9 Spiele!
  • Erst zum zweiten Mal konnte man nicht mehr Partien gewinnen als man verlor (5 Siege, 5 Niederlagen). Zuletzt hatte man 2010/11 eine Bilanz von 6-7-6.
  • In 6 Partien blieb man ohne eigenes Tor, der Negativrekord mit 9 Spielen stammt aus der Vorsaison.

Selbst in in den Abstiegsjahren 2001, 2002, 2007 und 2015, war die Spielvereinigung nicht so schlecht wie in der Saison 2019/20.

Aus der ehemaligen Festung Sportpark ist ein Selbstbedienungsladen geworden! Als Trost bleibt einem lediglich die Tatsache, dass man aufgrund der Geisterspiele nicht alle Spiele im Stadion sehen musste.

*2001/02 holte man auch nur 24 Punkte, allerdings in 17 Partien.

Gegnervorschau: FC Carl Zeiss Jena

Zum letzten Heimspiel der Saison 2019/20, empfängt die Spielvereinigung den bereits feststehenden Absteiger FC Carl Zeiss Jena. Wir blicken auf den Gegner und die Statistik mit unserer Spielvereinigung Unterhaching.

FC Carl Zeiss Jena: Am 13. Mai 1903 wurde der Fußball-Klub der Firma Carl Zeiß Jena gegründet, in dem Anfangs nur Angestellte der Firma dem Ball nachjagten. Ab Juli 1904 öffnete man den Verein für die Öffentlichkeit und ab 1906 spielte man im Verband Mitteldeutscher Ballspiel-Vereine im Gau Thüringen.

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Gegnervorschau: 1. FC Magdeburg

Zum vorletzten Heimspiel der Saison kommt der ehemalige Europapokalsieger 1. FC Magdeburg in den Sportpark. Wir blicken auf den Gegner und die Statistik mit der Spielvereinigung.

1. FC Magdeburg: wurde am 22. Dezember 1965 gegründet und übernahm die Mannschaft sowie den Startplatz des SC Magdeburg, der kurze Zeit zuvor den Zusatz „Aufbau“ aus dem Vereinsnamen gestrichen hatte. Die erste sportliche Macht in Magdeburg bildete der Magdeburger FC Viktoria 1896, der von 1906 bis 1909 vier Jahre in Folge die Meisterschaft der Gauliga Mittelelbe holte. Später bekam Viktoria mit dem FuCC Cricket-Viktoria Magdeburg sportliche Konkurrenz und nach Ende des ersten Weltkrieges errang mit dem SC Preußen ein weiterer Verein überregionale Erfolge.

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Gegnervorschau: Eintracht Braunschweig

Am 31. Spieltag der Saison 2019/20 empfangen die Rot-Blauen die Blau-Gelben. Wir blicken auf die Geschichte des Deutschen Meisters von 1967, sowie auf die Bilanz mit unserer Spielvereinigung.

Eintracht Braunschweig: Als Fußball- und Cricket Club Eintracht Braunschweig wurde der Verein am 15. Dezember 1895 aus der Taufe gehoben und war am 28. Januar 1900 Gründungsmitglied des Deutschen Fußballbundes.

Ab der Saison 1904/05 wurde im Herzogtum Braunschweig um Punkte gekämpft und die Eintracht war dabei von Anfang an sehr erfolgreich und qualifizierte sich umgehend für die Deutsche Fußballmeisterschaft. Bereits im Viertelfinale aber scheiterte man am Berliner TuFC Union 92.
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Kommentar: So steigt man nicht auf!

Präsident Manfred Schwabl hat vor dem Re-Start der Liga davon gesprochen, dass man wie ein ICE in Richtung 2. Bundesliga fahren möchte. Davon ist nach drei gespielten Partien nichts zu sehen. Die Mannschaft bewegt sich mehr wie eine S-Bahn im Feierabendverkehr auf der Münchner Stammstrecke.

Beim ersten Spiel nach dem Re-Start, dem 2:0 Sieg bei der SG Sonnenhof Großaspach, hatte die Mannschaft das Glück auf ihrer Seite. Während der Gastgeber seine Chancen nicht machte, verwerteten die Rot-Blauen ihre Gelegenheiten eiskalt und zum perfekten Zeitpunkt. Dabei erspielte man sich gegen den vorletzten der Tabelle kaum mehr Torchancen, als man Tore erzielte.

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Gegnervorschau: FC Ingolstadt 04

Nach drei Monaten ohne Heimspiel, gibt es das erste Geisterspiel der Geschichte im Sportpark. Am Dienstag um 20:30 Uhr, empfängt die Spielvereinigung im Zuge des 29. Spieltag der 3. Liga Saison 2019/20 den FC Ingolstadt 04. Wir blicken auf die Geschichte des Vereins, sowie auf die Statistik mit unserer Spielvereinigung.

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Heute vor 20 Jahren: Meistermacher

Heute vor 20 Jahren gewann die Spielvereinigung am letzten Spieltag der Bundesliga Saison 1999/2000 mit 2:0 gegen Tabellenführer Bayer 04 Leverkusen. 11.300 Zuschauer im restlos ausverkauften Sportpark sahen ein Eigentor von Michael Ballack (20.), ehe Markus Oberleitner, nach einer Flanke von Jochen Seitz, den 2:0-Endstand (72.) markierte. Durch die Niederlage wurden die Leverkusener noch vom FC Bayern München abgefangen, der sein Spiel gegen Werder Bremen mit 3:1 gewann und somit Deutscher Meister der Saison 1999/2000 wurde.

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Heute vor 20 Jahren: Klassenerhalt in der Bundesliga

Heute vor 20 Jahren gewinnt die Spielvereinigung am 32. Spieltag der Bundesliga Saison 1999/2000 mit 1:0 (0:0) gegen den SV Werder Bremen und sichert sich damit den Klassenerhalt in der Fußballbundesliga. Vor 10.000 Zuschauern im Sportpark war es dem Hachinger „Fußballgott“ André Breitenreiter vorbehalten in der 74. Minute den einzigen Treffer des Tages zu erzielen. Mit nun 41 Punkten wuchs der Vorsprung auf den Abstiegsplatz auf neun Punkte an, bei nur noch sechs zu vergebenden Punkten. Selbst bei einer Niederlage wäre der Klassenerhalt ob des deutlich besseren Torverhältnisses gegenüber dem SSV Ulm quasi sicher gewesen.

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