Heute vor 20 Jahren: Sieg zur Heimpremiere

Heute vor 20 Jahren bestritt die Spielvereinigung ihr erstes Heimspiel in der Bundesliga. Am 2. Spieltag hatte die Köstner-Elf das Bundesliga-Gründungsmitglied MSV Duisburg zu Gast. 8200 Zuschauer sahen an jenem Freitag – unter Flutlicht – das erste Tor und den ersten Sieg der Spielvereinigung im Fußball-Oberhaus. Am Ende stand es für 2:0 (0:0) für das „Gallische Dorf“ Unterhaching, welches damit mehr als Wiedergutmachung für die Niederlage am ersten Spieltag betrieb.

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Heute vor 20 Jahren: Haching verliert zum Start 0:3

Heute vor 20 Jahren startete die Spielvereinigung in das Abenteuer Bundesliga. Bei Eintracht Frankfurt setzte es am 1. Spieltag der Saison 1999/2000 eine 0:3 (0:1)-Niederlage für die Köstner-Elf. Bereits eine Woche zuvor gab es in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals eine peinliche 0:1-Niederlage gegen den Regionalligisten SV Babelsberg 03. Für den Aufsteiger der wohl denkbar schlechteste Saisonstart. Wind für die Mühlen der vielen Experten, die den Aufsteiger als sofortigen Absteiger sahen. Die Spielvereinigung sollte am Ende der Saison alle Experten eines besseren belehrt haben.

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Torrekord im Sportpark

Am Samstag zog ein Unwetter über den Sportpark hinweg.

Was sich am Samstag – nach dem Unwetter – im Stadion zutrug, sucht nicht nur emotional seinesgleichen. Noch nie sind im Sportpark, seit seiner Eröffnung im April 1992, so viele Tore in einem Spiel gefallen. Wir haben einen Blick auf die torreichsten Spiele im Sportpark geworfen. Interessanterweise, sind die Würzburger Kickers hier schon einmal vertreten. Hier findet ihr die weiteren Rekordspiele:

Neun Tore:
SpVgg 5:4 (2:3) FC Würzburger Kickers 27.07.2019 (3. Liga)

Acht Tore:
SpVgg 2:6 (1:0) FC Würzburger Kickers 28.05.2016 (Toto-Pokal)
SpVgg 5:3 (2:2) Hessen Kassel 15.03.2008 (Regionalliga Süd)
SpVgg 6:2 (3:0) Rot-Weiß Oberhausen 30.08.2003 (DFB-Pokal)
SpVgg 8:0 (4:0) 1. FC Saarbrücken 16.03.2002 (2. Bundesliga)

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Gegnervorschau: FC Würzburger Kickers

Wir werden in der neuen Saison rund um die Heimspiele unsere Gegner beleuchten. Bereits am zweiten Spieltag der neuen Saison kommt es zum ersten bayerischen Derby. Zu Gast im Sportpark ist der FC Würzburger Kickers. Wir werfen einen Blick auf den Gegner und auf die Statistik in Vergleichen mit unserer Spielvereinigung.

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Kommentar zum Börsengang: Mutig andere Wege gehen

ÜBER Haching wurde ins Leben gerufen, als die Spielvereinigung gerade in die vierte Liga abgestiegen war. Damals war ich mir nicht sicher, ob wir jemals wieder aufsteigen werden. Unser Verein ist so einmalig und ich wollte sein Erbe unbedingt erhalten und gründete deshalb diesen Blog und sein Archiv. Vier Jahre später kann man sagen, es kam zum Glück anders. Dieser Tage steht der Verein wieder in den Schlagzeilen, aber nicht wegen sportlichen Belangen, sondern wegen dem bevorstehenden Börsengang. Moment, Börse, die Spielvereinigung?

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Rekorde der Saison 2018/19

Nachdem die Saison beendet ist, haben wir noch Zahlen und Rekorde der Spielzeit 2018/19. Die abgelaufene Saison 3. Liga brachte für die Spielvereinigung jede Menge positiver und leider auch negativer Rekorde. Unter anderem gab es mit nur zehn Gegentoren in den 19 Heimspielen der 3. Liga so wenige wie noch nie. Aber auch elf lange Spiele musste man auf einen dreifachen Punktgewinn warten. Hier unsere Übersicht:

Rekorde 3. Liga:
– Längste Serie ohne eigenes Tor (8 Spiele, 821 Minuten)

Rekorde für die SpVgg in der 3. Liga:
– Längste Serie unbesiegt (13 Spiele)
– Längste Serie ohne Sieg (11 Spiele)

Rekorde für die SpVgg in einer Saison der 3. Liga:
– Höchster Zuschauerschnitt 3.334
– Meiste Unentschieden (15x)
– Meiste Unentschieden Heimspiele (8x)
– Meiste Unentschieden Auswärts (7x)
– Wenigste Niederlagen Auswärts (7x)
– Wenigste Gegentore Heimspiele (10 Tore)
– Wenigste Gegentore (46 Tore, wie auch 2008/09)
– Zweitwenigste Niederlagen (12x, Rekord: 11 Niederlagen in 2008/09)
– Zweitmeiste Tore Auswärts (26 Tore, Rekord: 27 Tore in 2008/09)

Rekorde im Sportpark:
– Längste Serie ohne Tor im Sportpark (6 Spiele, 609 Minuten)
– Längste Serie 0:0 im Sportpark (3 Spiele)
– Längste Serie ohne Sieg (7 Spiele)

Heute vor 20 Jahren: Aufstieg in die Bundesliga

Mannschaft vor dem Spiel gegen Greuther Fürth – Bildrechte Archiv Spielvereinigung

Sonntag, der 30. Mai 1999, ist jedem Fan der Spielvereinigung ein Begriff. An diesem Sonntag kamen Hannover 96 und Tennis Borussia Berlin nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Durch die Punkteteilung der beiden Kontrahenten stand die SpVgg an diesem Sonntag um 16:50 Uhr als Aufsteiger in die 1. Bundesliga fest, ohne selbst gespielt zu haben. Mit 59 Punkten aus 31 gespielten Partien, hatte man sieben Punkte Vorsprung auf den Vierten, Karlsruher SC, bei nur noch sechs zu vergebenden Zählern. Der Aufsteiger Unterhaching gab sich die Ehre erst einen Tag später. Das Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth zeigte das DSF (Deutsches Sportfernsehen) live und ganz Deutschland richtete ein Auge auf den zukünftigen Erstligisten.

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Endlich ist diese Saison vorbei!

Was war das nicht für ein wunderschönes Weihnachtsfest 2018. Kurz vor der Bescherung hatte die Spielvereinigung noch den KFC Uerdingen mit 4:0 aus dem Sportpark geschossen. Platz fünf, mit nur zwei Punkten Rückstand auf den Relegationsrang. In der kompletten Hinrunde gab es auf fremdem Platz keine Niederlage. 13 Spiele blieb man nach der Niederlage gegen Würzburg in Folge unbesiegt, Rekord für die SpVgg in der 3. Liga. In den 20 Spielen erzielte die Mannschaft 42 Tore, mit einer stolzen Tordifferenz von plus 22. Den späteren Meister VfL Osnabrück hatte man im Sportpark am Rande einer Niederlage. Fortuna Köln (6:0), der 1. FC Kaiserslautern (5:0) und Eintracht Braunschweig (3:0) wurden aus dem Sportpark geschossen. Im Derby gegen die Löwen gab es zwar nur ein glückliches Unentschieden, aber gefeiert haben, ob des späten Ausgleichs, nur die Hachinger. Zudem war das Stadion nach vielen Jahren wieder ausverkauft und die renovierte Osttribüne voll besetzt.

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Heute vor 20 Jahren: 0:0 beendet Siegesserie

Heute vor 20 Jahren kam die Spielvereinigung im Heimspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen nicht über ein 0:0 hinaus. Damit endete auch die bis heute längste Serie von siegreichen Spielen im Sportpark. Elf Partien konnte die Köstner-Elf in Folge gewinnen.

Nach der 2:4 Niederlage bei Energie Cottbus, hatte Trainer Köstner wieder Spaß an seiner Mannschaft: „wir hatten viele Umstellungen. Dafür war es ein gutes Spiel und ein wichtiger Punktgewinn. Es hat mir Spaß gemacht, zuzusehen.“

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Beide Mannschaften hatten je eine Möglichkeit das Spiel zu entscheiden. Die beste auf Hachinger Seite hatte der Albaner Altin Rraklli, der zehn Minuten vor Spielende zu einem Solo ansetzte. Er scheiterte, an Schlussmann Oliver Adler.

Sonst war lange Zeit vor dem Oberhausener Tor so wenig los, wie in der Unterhachinger Fußgängerzone Sonntagnacht, berichtete die Süddeutsche Zeitung.
Aufgrund des Unentschiedens verlor die Spielvereinigung auch die Tabellenführung. Arminia Bielefeld zog erneut vorbei. Trotzdem betrog der Vorsprung auf Tabellenplatz vier weiter fünf Punkte.

SpVgg:
Jürgen Wittmann – Jörg Bergen (50. Björn Hertl) – Jan Seifert (25. Alfonso Garcia), Ralf Bucher (70. Mark Zimmermann) – Alexander Strehmel, Matthias Zimmermann, Peter Zeiler, Matthias Lust – Markus Oberleitner – Jochen Seitz, Altin Rraklli – Trainer: Lorenz-Günther Köstner