Kategorie: Spielbetrieb

Kommentar: van Lent muss gehen!

Bild vom letzten Heimspiel mit Zuschauern – Unterhaching gegen Meppen im Oktober 2020

Die Spielvereinigung Unterhaching hat den Ruf, dass sie eine Oase im Profifußball ist. Das geringe Zuschauer- und Medieninteresse ließ immer wieder großartige Mannschaften und Spieler wachsen. Im Schatten der beiden großen Münchner Vereine gelang es den Rot-Blauen 1999 sogar in die Bundesliga aufzusteigen. Trotz der Dauerverfügbarkeit des Fußballs in den Medien und einem allgemein gestiegenen Interesse an der SpVgg, ist der Verein nach wie vor eine Oase.

Das soziale Gewissen des Vereins geht weit über das vieler anderer Profivereine hinaus. Mit „Haching schaut hin“, hat der Verein ein Leuchtturmprojekt ins Leben gerufen. 50.000 € konnte man dadurch im Dezember an die Aktion Sternstunden spenden. Zudem engagiert man sich immer mehr in der Gemeinde direkt, zuletzt mit einer Spende an die Feuerwehr, oder auch im Rahmen des Ehrenamtstages. Die regionale Verwurzelung des Vereins soll sich auch in der Mannschaft widerspiegeln, die sich zeitnah zu großen Teilen aus dem eigenen Nachwuchs generieren soll. Der neue Slogan „UNSschreibtmanWIR“ mag zwar wie eine Floskel klingen, die handelnden Personen leben dies aber.

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Schlechteste Saison im Sportpark!

Seit seiner Eröffnung, ein 3:0 Sieg gegen Schwaben Augsburg am 11. April 1992, bestritt die Spielvereinigung bisher 28 komplette Spielzeiten im Stadion am Sportpark. Das 2:2-Unentschieden gegen den FC Carl Zeiss Jena, war das letzte Heimspiel der Saison 2019/20 und markierte das Ende der schlechtesten Saison im Sportpark!

  • Nur 24 Punkte holte die Schromm-Elf in 19 Partien*, so wenig wie nie!
  • Nur 5 Siege gab es in den 19 Heimspielen, so wenig wie nie!
  • Mit einem Torverhältnis von 23:25, hat man erstmals ein negatives Torverhältnis!
  • Noch nie gab es so viele Unentschieden, 9 Spiele!
  • Erst zum zweiten Mal konnte man nicht mehr Partien gewinnen als man verlor (5 Siege, 5 Niederlagen). Zuletzt hatte man 2010/11 eine Bilanz von 6-7-6.
  • In 6 Partien blieb man ohne eigenes Tor, der Negativrekord mit 9 Spielen stammt aus der Vorsaison.

Selbst in in den Abstiegsjahren 2001, 2002, 2007 und 2015, war die Spielvereinigung nicht so schlecht wie in der Saison 2019/20.

Aus der ehemaligen Festung Sportpark ist ein Selbstbedienungsladen geworden! Als Trost bleibt einem lediglich die Tatsache, dass man aufgrund der Geisterspiele nicht alle Spiele im Stadion sehen musste.

*2001/02 holte man auch nur 24 Punkte, allerdings in 17 Partien.

Kommentar: So steigt man nicht auf!

Präsident Manfred Schwabl hat vor dem Re-Start der Liga davon gesprochen, dass man wie ein ICE in Richtung 2. Bundesliga fahren möchte. Davon ist nach drei gespielten Partien nichts zu sehen. Die Mannschaft bewegt sich mehr wie eine S-Bahn im Feierabendverkehr auf der Münchner Stammstrecke.

Beim ersten Spiel nach dem Re-Start, dem 2:0 Sieg bei der SG Sonnenhof Großaspach, hatte die Mannschaft das Glück auf ihrer Seite. Während der Gastgeber seine Chancen nicht machte, verwerteten die Rot-Blauen ihre Gelegenheiten eiskalt und zum perfekten Zeitpunkt. Dabei erspielte man sich gegen den vorletzten der Tabelle kaum mehr Torchancen, als man Tore erzielte.

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Torrekord im Sportpark

Am Samstag zog ein Unwetter über den Sportpark hinweg.

Was sich am Samstag – nach dem Unwetter – im Stadion zutrug, sucht nicht nur emotional seinesgleichen. Noch nie sind im Sportpark, seit seiner Eröffnung im April 1992, so viele Tore in einem Spiel gefallen. Wir haben einen Blick auf die torreichsten Spiele im Sportpark geworfen. Interessanterweise, sind die Würzburger Kickers hier schon einmal vertreten. Hier findet ihr die weiteren Rekordspiele:

Neun Tore:
SpVgg 5:4 (2:3) FC Würzburger Kickers 27.07.2019 (3. Liga)

Acht Tore:
SpVgg 2:6 (1:0) FC Würzburger Kickers 28.05.2016 (Toto-Pokal)
SpVgg 5:3 (2:2) Hessen Kassel 15.03.2008 (Regionalliga Süd)
SpVgg 6:2 (3:0) Rot-Weiß Oberhausen 30.08.2003 (DFB-Pokal)
SpVgg 8:0 (4:0) 1. FC Saarbrücken 16.03.2002 (2. Bundesliga)

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Rekorde der Saison 2018/19

Nachdem die Saison beendet ist, haben wir noch Zahlen und Rekorde der Spielzeit 2018/19. Die abgelaufene Saison 3. Liga brachte für die Spielvereinigung jede Menge positiver und leider auch negativer Rekorde. Unter anderem gab es mit nur zehn Gegentoren in den 19 Heimspielen der 3. Liga so wenige wie noch nie. Aber auch elf lange Spiele musste man auf einen dreifachen Punktgewinn warten. Hier unsere Übersicht:

Rekorde 3. Liga:
– Längste Serie ohne eigenes Tor (8 Spiele, 821 Minuten)

Rekorde für die SpVgg in der 3. Liga:
– Längste Serie unbesiegt (13 Spiele)
– Längste Serie ohne Sieg (11 Spiele)

Rekorde für die SpVgg in einer Saison der 3. Liga:
– Höchster Zuschauerschnitt 3.334
– Meiste Unentschieden (15x)
– Meiste Unentschieden Heimspiele (8x)
– Meiste Unentschieden Auswärts (7x)
– Wenigste Niederlagen Auswärts (7x)
– Wenigste Gegentore Heimspiele (10 Tore)
– Wenigste Gegentore (46 Tore, wie auch 2008/09)
– Zweitwenigste Niederlagen (12x, Rekord: 11 Niederlagen in 2008/09)
– Zweitmeiste Tore Auswärts (26 Tore, Rekord: 27 Tore in 2008/09)

Rekorde im Sportpark:
– Längste Serie ohne Tor im Sportpark (6 Spiele, 609 Minuten)
– Längste Serie 0:0 im Sportpark (3 Spiele)
– Längste Serie ohne Sieg (7 Spiele)

Endlich ist diese Saison vorbei!

Was war das nicht für ein wunderschönes Weihnachtsfest 2018. Kurz vor der Bescherung hatte die Spielvereinigung noch den KFC Uerdingen mit 4:0 aus dem Sportpark geschossen. Platz fünf, mit nur zwei Punkten Rückstand auf den Relegationsrang. In der kompletten Hinrunde gab es auf fremdem Platz keine Niederlage. 13 Spiele blieb man nach der Niederlage gegen Würzburg in Folge unbesiegt, Rekord für die SpVgg in der 3. Liga. In den 20 Spielen erzielte die Mannschaft 42 Tore, mit einer stolzen Tordifferenz von plus 22. Den späteren Meister VfL Osnabrück hatte man im Sportpark am Rande einer Niederlage. Fortuna Köln (6:0), der 1. FC Kaiserslautern (5:0) und Eintracht Braunschweig (3:0) wurden aus dem Sportpark geschossen. Im Derby gegen die Löwen gab es zwar nur ein glückliches Unentschieden, aber gefeiert haben, ob des späten Ausgleichs, nur die Hachinger. Zudem war das Stadion nach vielen Jahren wieder ausverkauft und die renovierte Osttribüne voll besetzt.

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Fazit der Saison 2017/18

Auch, wenn die Rückrunde für den ein oder anderen Träumer nicht erfolgreich genug lief, kann es für das Fazit der Spielzeit 2017/18 nur eine Überschrift geben: Eine tolle Saison. Abgesehen vom ersten Spieltag stand die Spielvereinigung nie auf einem Abstiegsplatz. Ernsthaft in Gefahr war die Mission Klassenerhalt für den Aufsteiger zu keinem Zeitpunkt und zwischenzeitlich klopfte man sogar oben an. Nach Punkten spielte man die zweitbeste Saison in acht Spielzeiten der 3. Liga und fand mit einem einstelligen Tabellenplatz einen versöhnlichen Abschluss. Und auch, wenn die Rückrunde nicht so erfolgreich wie die Vorrunde lief, kann auf den gezeigten Leistungen aufgebaut und die Weichen für die Zukunft gestellt werden.

Heimspiel gegen Osnabrück – Bildrechte: Stefan Seitz

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2017 – ein geiles Fußballjahr!

In die letzten Klänge des euphorischen Unterhachinger Torjubels ertönte der Schlusspfiff. Über 90 Minuten mussten die Fans im kalten winterlichem Sportpark ausharren, bis in der offiziell 90. + 2. Spielminute endlich der erlösende Siegtreffer gegen die zweite Mannschaft des SV Werder Bremen fiel. Stephan Hain, der für den Aufsteiger in 20 Spielen bereits 12 Mal getroffen hatte, schlug nach einer fast fünf Spiele dauernden Torflaute endlich wieder zu. Sein 13. Saisontreffer, ein wunderbares Symbol für das Fußballjahr 2017 der Spielvereinigung Unterhaching. Hatte Hain wie die Mannschaft zuletzt nicht so brilliert, so war es der rot-blauen Lebensversicherung vorbehalten, den Siegtreffer im letzten Spiel des Jahres zu erzielen.

Schneetreiben im Sportpark
Schneetreiben im Sportpark

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