Kategorie: Blog

Wer soll das bezahlen?

Frei nach Jupp Schmitz und seinem Klassiker. Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld?

Die SpVgg hat die Verpflichtung von Dominik Stahl bis 2019 mit Option auf 1 Jahr Verlängerung bekanntgegeben. Der 27 jährige kommt vom Giesinger Nachbarn an den Sportpark. Das Löwenurgestein bringt die Erfahrung von 123 Spielen in Liga 2 mit. Auch, wenn er in der letzten Saison verletzungsbedingt nur vier Mal zum Einsatz kam, Stahl ist ein eine Granate und man kann Schwabl zu diesem Transfer nur beglückwünschen.

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Saisonrückblick 15/16 – Teil 2: Einzug in den DFB-Pokal und Platz 4 in der Liga.

Nach einer fast drei Monate langen Winterpause startete die SpVgg mit einem 1:1 in Schweinfurt, sowie einem 6:0 Sieg bei der 2. Mannschaft des FC Augsburg. Langsam aber sickerte durch, dass der Verein aus wirtschaftlichen und organisatorischen Gründen keine Lizenz für die 3. Liga beantragen wird. Die Mannschaft ließ sich davon aber nicht von ihrem Kurs abbringen und spielte zum Teil begeisternden Fußball. Im Toto-Pokal Viertelfinale besiegte man den SV Seligenporten (nächstjähriger Ligakonkurrent) mit 2:1 und zog so ins Halbfinale ein.

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Saisonrückblick 15/16 – Teil 1: Der DFB-Pokal überstrahlt den tristen Vierligaalltag!

Was für eine bewegte Saison liegt hinter der Spielvereinigung. Mit dem Abstieg aus der 3. Liga, musste Haching nach 34 Jahren (zuletzt Saison 1980/81, Landesliga Süd) wieder vierklassig kicken. Buchbach und Illertissen statt Dresden oder Münster. Wir werfen den Blick zurück auf die Saison 2015/16:

Mit dem Abstieg kam der zu erwartende große Schnitt in der Mannschaft. Zwei Wochen vor dem Trainingsauftakt hatte die SpVgg erst einen Spieler unter Vertrag. Eine Mammutaufgabe für Trainer Schromm und Präsident Schwabl eine schlagkräftige Mannschaft zusammen zu stellen. Neben einigen Jugendspielern konnte man von der letztjährigen Mannschaft Torhüter Marinovic, Abwehrspieler Welzmüller und Urgestein Hummels für den Neuaufbau begeistern.

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Jetzt müssen Taten folgen, liebes Präsidium

Am Ende war nach zwischenzeitlich hitzigen Dialogen wieder Harmonie im VIP-Haus eingekehrt. Der Präsident und seine vier Mitstreiter wurden mit wenigen Gegenstimmen von den anwesenden Mitgliedern wieder- und die drei neuen Gesichter neugewählt. Zurecht, denn dies war die einzige Möglichkeit, die Spielvereinigung am Leben zu halten.

Trotz des „Wasser im Wein“, wie es Kassenprüfer Hütt formulierte, war die so genannte „Alternative“ keine solche. Keine finanziellen Mittel, kein Konzept und außer Angriffen gegen das Präsidium brachte diese Opposition nichts hervor. Dass man mehrfach nach der Bilanz gefragt hätte und diese erst zu spät einsehen konnte, war unserer Meinung auch einfach nur eine Schutzbehauptung. Die reguläre JHV hätte im November / Dezember stattgefunden, also hätte bis dahin schon ein Konzept stehen müssen. Vier Monate später konnte diese Gruppe kein Konzept, keine Finanzen und keine Köpfe vorweisen.

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Schwabl bleibt Präsident der SpVgg

Nach einer zum Teil hitzigen Diskussion war es kurz nach 23 Uhr soweit. Manfred Schwabl und sein Team (hier vorgestellt) wurden von den 164 Stimmberechtigten Mitgliedern Satzungsgemäß per Einzelabstimmung für die nächsten 3 Jahre gewählt.

Zuvor hatte gegen 19:40 Uhr Vizepräsident Wagstyl die anwesenden Mitglieder, den Gemeinderat Unterhaching und die erste Mannschaft im VIP-Haus begrüßt. Nach einer kurzen Ansprache von Wagstyl ging der Präsident selbst ans Mikrofon und zog ein Resümee seiner ersten Amtszeit. Schwabl bezog Stellung zum Rücktritt von Ex-Schatzmeister Perchtold, der auch unter den Anwesenden weilte, aber zu seinem Rücktritt schwieg.

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JHV – Team Schwabl

Vor der am morgigen Donnerstag stattfindenden Jahreshauptversammlung gab Manfred Schwabl das Team bekannt, welches mit ihm antritt. Anfänglich stand im Raum, Schwabl würde nicht für eine zweite Amtszeit kandidieren, dann hieß es, der Wahlausschuss würde Schwabl aufgrund von Verfehlungen, welche noch genau dargelegt werden müssen, nicht für eine zweite Amtszeit vorschlagen. Am Ende ließ der Wahlausschuss mit 4:3 Stimmen (nach Informationen der Süddeutschen Zeitung) Schwabl zu.

Wir schauen uns die Personen des Team Schwabl genauer an:

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Was ist noch drin im ersten Jahr Regionalliga Bayern?

In etwas mehr als einer Woche startet die SpVgg in die restliche Saison der Regionalliga Bayern. Wir fragen uns, was ist für die Mannschaft im ersten Jahr nach dem Abstieg noch erreichbar?

Nach einem für uns zu erwartenden schwachen Saisonstart fing sich die Mannschaft und stabilisierte sich im oberen Drittel. Leider ließ man in Heimspielen gegen schwächere Teams wichtige Punkte liegen (z.B. das 1:1 gegen Rain oder das 0:0 gegen Illertissen). Der Kontakt zur Spitze riss nicht zuletzt durch die beiden aufeinanderfolgenden Niederlagen in den Topspielen bei Regensburg (1:2) und gegen Burghausen (0:1) ab und beträgt derzeit acht Punkte.

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Niemals geht man so ganz, Servus Profifussball!

Es war der 22. Mai 2005 gegen 17:00 Uhr im – mittlerweile abgerissenen – Georg-Melches-Stadion zu Essen, als ich dieses Lied zum ersten Mal gehört habe. Der Gastgeber RW Essen hatte gerade mit 0:1 gegen meine Spielvereinigung verloren und musste nach nur einem Jahr in der 2. Bundesliga zurück in die Regionalliga. Haching hingegen hatte sich schon länger den Klassenerhalt gesichert. Ein deutlich frustrierter Fan schimpfe neben mir auf der fast leeren Tribüne: „Macht diesen Schnulzenscheiß aus“.

Ich habe lange mit mir gekämpft, ob ich wirklich etwas zum Abstieg der SpVgg Unterhaching schreiben soll. Die Hoffnung, es irgendwie zu begreifen, war dann der Antrieb, es zu tun. Ich bin um 1996 Sympathisant und ab 1999 Fan dieses einmaligen Vereins geworden. Um die 20 Jahre begleitet mich die Spielvereinigung also schon. Als heute 33jähriger ist das mehr als mein halbes Leben. Ich habe weit über 100 Auswärtsspiele in der gesamten Republik besucht, war bei unzähligen Freundschaftsspielen auf irgendwelchen Dorfplätzen. Wie oft ich ein Spiel im heimischen Sportpark besucht habe, kann ich nur schätzen. Es dürften um die 250 Spiele sein. Es gab Jahre, in denen ich kein einziges Spiel verpasst habe.

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