Schlagwort: Saison 2016/17

Kommentar: Ein neues Gesicht entsteht!

Was hat man bei der Spielvereinigung nicht schon für Glanzzeiten erlebt. Aufstieg in die Bundesliga und Leverkusen die Meisterschaft geklaut. In den letzten Jahren machte der Verein aber eher durch negative Schlagzeilen, zumeist abseits des Platzes, auf sich aufmerksam. Das alte Präsidium um Ehrenpräsident Engelbert Kupka hatte in seinen letzten Jahren kein gutes Händchen mehr bei Entscheidungen. Angefangen hatte dies schon mit der Entlassung von Lorenz-Günther Köstner, auf Platz sieben der 2. Bundesliga stehend. Über dem Sportpark schwebte so etwas wie Größenwahn, man wollte sich nicht mehr damit zufrieden geben in der 2. Bundesliga zu spielen. Nach dem erneuten Abstieg in die 3. Liga wollte man unbedingt sofort wieder zurück in die 2. Bundesliga.

Choreo der Hachingfans im Relegationshinspiel – Bildrechte: Stefan Seitz

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Haching ist zurück in Liga 3!

Die Spielvereinigung gehört wieder zu den 56 besten Fußballmannschaften in Deutschland! Am Mittwoch reichte der Schromm-Elf ein 2:2-Unentschieden bei der SV Elversberg, um den Aufstieg in die 3. Liga klar zu machen. Bereits nach dem Hinspiel im Sportpark, welches man mit 3:0 gewinnen konnte, herrschte Zuversicht im Umfeld des Clubs. Es wäre aber nicht Fußball, wenn man nicht doch mit einem leicht flauen Gefühl im Magen die Reise ins Saarland angetreten hätte. Spätestens aber der 1:0-Führungstreffer durch Dominik Stahl mit dem Halbzeitpfiff brachte Entspannung für die Nerven der Hachinger Verantwortlichen.

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Unser Gegner in der Relegation: SV 07 Elversberg

In den Relegationsspielen gegen die Sportvereinigung 07 Elversberg möchte die Spielvereinigung den Sprung zurück in die 3. Liga schaffen. Wir blicken auf unseren Gegner.

Die Geschichte des 1907 als „Germania“ gegründeten Verein ähnelt etwas der Historie der Spielvereinigung. Über viele Jahrzehnte spielte der Verein eine untergeordnete Rolle und pendelte zwischen A-Klasse und Kreisliga. Erst um 1975 begann der Verein überregionale sportliche Erfolge zu erzielen. Innerhalb weniger Jahre stieg der Verein in Bezirksliga, Verbandsliga und 1980/81 erstmals in die Oberliga Südwest auf. Sieben Spielzeiten konnte sich der Verein in der damals drittklassigen Oberliga halten. 1983/84 erreichte man Platz sieben in der Endabrechnung und stand sogar vor dem heutigen Bundesligisten 1. FSV Mainz 05. Der Aufstieg des Vereins bekam einen deutlichen Dämpfer, als man 1987 zurück in die Verbandsliga musste und nach Platz 17 in der Saison 1988/89 sogar in die Fünftklassigkeit abstieg.

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Haching ist Meister! Aber ohne Wert?

Am 23. Mai 2015 stieg die Spielvereinigung mit einer 0:1-Niederlage bei Rot-Weiß Erfurt aus der 3. Liga ab. Der Verein stand vor dem nichts, kein Spieler besaß zu diesem Zeitpunkt einen gültigen Vertrag für die kommende Spielzeit. Nach jenem 38. Spieltag der Saison 2014/15 hätte wohl kaum jemand daran geglaubt, dass sich der Verein von diesem Abstieg erholen kann und vor allem nicht in dieser kurzen Zeit. Keine zwei Jahre später feiert der Verein nach dem Last-Minute-2:1-Heimsieg gegen den FC Memmingen die Meisterschaft der Regionalliga Bayern.

Hachinger Jubel - Bildrechte: Stefan Seitz
Hachinger Jubel – Bildrechte: Stefan Seitz

Schon im Oktober mit dem Gewinn der Herbstmeisterschaft war uns klar: Niemand aus der Regionalliga Bayern wird diese Hachinger Übermannschaft stoppen. Auch nach der Herbstmeisterschaft ließ die Mannschaft nicht nach und zerlegte nach und nach die weiteren Gegner. Lediglich die Zweitvertretung von der Grünwalder Straße konnte im Sportpark einen Punkt entführen. Der 8:1-Sieg, beim damals viertplatzierten VfR Garching, hätte mit etwas mehr Konsequenz vor dem Tor auch zweistellig enden können. Als krönenden Abschluss gab es vor der Saisonrekordkulise von 5000 Zuschauern einen Last-Minute-Sieg gegen die 2. Mannschaft des FC Bayern. Bigalke traf erst in der dritten Minute der Nachspielzeit zum viel umjubelten 2:1-Sieg der Spielvereinigung.

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Spielvereinigung bereitet Ausgliederung vor.

Die Spielvereinigung hat in der letzten Woche die Einladungen zur jährlichen Jahreshauptversammlung verschickt, welche am Donnerstag, dem 09. Februar, ab 19 Uhr im VIP-Haus stattfinden wird. Obwohl kein Wahljahr ansteht und auch das Sportliche derzeit mehr als zufriedenstellend ist, dürfte es Anlass für Diskussionen geben. Im Einladungsschreiben, übrigens mit Originalunterschrift des Präsidenten Manfred Schwabl, geht selbiger ausführlich auf folgende Tagesordnungspunkte ein:

9. Neufassung der Vereinssatzung

Auf mehr als einer DIN-A4-Seite bezieht Schwabl Stellung zu diesen beiden Tagesordnungspunkten. Nach der durchaus turbulenten Versammlung im April 2016 (hier nachzulesen), hat sich das Präsidium einer Neufassung der Vereinssatzung angenommen und die bestehende überarbeitet. Neben einigen kosmetischen Korrekturen, gibt es auch einige deutliche Änderungen. Zukünftig sollen die Mitglieder des Vereins das Präsidium direkt wählen. Bisher gab es im Vorfeld einen Wahlausschuss, welcher darüber entschieden hat, ob eine Person überhaupt für ein Amt kandidieren darf.

Nach den Ereignissen des letzten Jahres kann es unserer Ansicht nach nur Zustimmung zu diesem Punkt geben. Das etwas undurchsichtige Konstrukt des Wahlausschusses hätte bei Nichtzulassung des Team Schwabl zu einem gerichtlich bestellten Notvorstand geführt. Das kann nicht im Sinne der Mitglieder sein.

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Herbstmeister, ist Haching zu stoppen?

Die Spielvereinigung ist das Maß aller Dinge in der Regionalliga Bayern. Mit einem 4:1 Sieg gegen die SpVgg Bayern Hof sicherte sich die Schrommelf bereits drei Spieltage vor Ende der Hinrunde die Herbstmeisterschaft. Noch nie seit Bestehen dominierte eine Mannschaft die Liga so, wie die Spielvereinigung. Imposante 38 Punkte mit zwölf Siegen und zwei Unentschieden bei keiner Niederlage sind die überragende Bilanz nach dem 14. Spieltag. Im heimischen Sportpark ließ die SpVgg lediglich drei Gegentore zu und gewann alle sieben Partien, mehrfach mit drei oder vier Toren Unterschied.

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Glücklos vom Punkt

Es hat sich herumgesprochen. Wenn die Spielvereinigung im DFB-Pokal spielt, ist Spektakel angesagt. Die Partie des Tabellenführers der Regionalliga Bayern gegen den Bundesligisten und Europapokalteilnehmer 1. FSV Mainz 05 wollten 7000 Zuschauer sehen. Sie wurden für ihr Kommen nicht enttäuscht*. Wieder einmal zeigten die Hachinger, dass man auch mit begrenzten Mitteln Großes erreichen kann. Zur Sensation hat es aber dieses Mal nicht gereicht.

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Doppelinterview zum DFB-Pokal

Vor der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal führen die beiden Macher von ÜBER-HACHING, Petra und Stefan, ein Interview. Petra ist bekennender Fan des 1. FSV Mainz 05 und Stefans Herz gehört der SpVgg Unterhaching. Mehr dazu findet ihr hier.

Wisst ihr, wann es die erste Begegnung zwischen dem 1. FSV Mainz 05 und der SpVgg Unterhaching gab?

Petra: Ich habe schlicht keine Ahnung…

Stefan: Puh, also ich denke, das dürfte eventuell 1989/90 gewesen sein, als die Spielvereinigung zum erste Mal in die 2. Bundesliga aufgestiegen war. Oder 92/93, in der 24-Mannschaften-Liga. Mainz war ja lange Wegbegleiter der SpVgg.

Einwurf: Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga 1987/88. 4:1 am Bruchweg und 1:3 in der Unterhachinger Grünau. Der FSV stieg auf, die SpVgg wurde nur Dritter in der Aufstiegsrunde und musste in der Bayernliga bleiben.

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Saisonvorschau Regionalliga Bayern 16/17

Es kribbelt, bald wird es ernst! Am kommenden Sonntag, den 17. Juli, startet die SpVgg bei Aufsteiger 1860 Rosenheim in die zweite Saison Regionalliga Bayern. Das Ziel wurde vom Verein klar formuliert: Angreifen! Nach der überraschend guten Platzierung der Vorsaison mit Platz vier am Ende, will man zurück in den bezahlten Fußball. Dazu gehört, wie wir alle wissen, die Meisterschaft in der Regionalliga und dann gilt es zwei Aufstiegsspiele erfolgreich zu gestalten.

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Wer soll das bezahlen?

Frei nach Jupp Schmitz und seinem Klassiker. Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld?

Die SpVgg hat die Verpflichtung von Dominik Stahl bis 2019 mit Option auf 1 Jahr Verlängerung bekanntgegeben. Der 27 jährige kommt vom Giesinger Nachbarn an den Sportpark. Das Löwenurgestein bringt die Erfahrung von 123 Spielen in Liga 2 mit. Auch, wenn er in der letzten Saison verletzungsbedingt nur vier Mal zum Einsatz kam, Stahl ist ein eine Granate und man kann Schwabl zu diesem Transfer nur beglückwünschen.

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