Kategorie: Blog

2017 – ein geiles Fußballjahr!

In die letzten Klänge des euphorischen Unterhachinger Torjubels ertönte der Schlusspfiff. Über 90 Minuten mussten die Fans im kalten winterlichem Sportpark ausharren, bis in der offiziell 90. + 2. Spielminute endlich der erlösende Siegtreffer gegen die zweite Mannschaft des SV Werder Bremen fiel. Stephan Hain, der für den Aufsteiger in 20 Spielen bereits 12 Mal getroffen hatte, schlug nach einer fast fünf Spiele dauernden Torflaute endlich wieder zu. Sein 13. Saisontreffer, ein wunderbares Symbol für das Fußballjahr 2017 der Spielvereinigung Unterhaching. Hatte Hain wie die Mannschaft zuletzt nicht so brilliert, so war es der rot-blauen Lebensversicherung vorbehalten, den Siegtreffer im letzten Spiel des Jahres zu erzielen.

Schneetreiben im Sportpark
Schneetreiben im Sportpark

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Oben festgebissen

Hätte vor der Saison jemand gesagt, die Spielvereinigung steht nach 15 Spieltagen mit 28 Punkten auf Platz fünf, er wäre für verrückt gehalten worden. Kaum jemand hatte die Elf von Claus Schromm für die ganz vorderen Tabellenregionen auf dem Zettel. Am kommenden Wochenende ist wieder Länderspielpause, Zeit für uns, ein Resümee der letzten Spiele zu ziehen.

Im Anschluss an die letzte Länderspielpause, kam es zum überhaupt ersten Vergleich mit den Sportfreunden Lotte. Die Spielvereinigung präsentierte sich am 7. Spieltag als guter Gast. Mitte der ersten Halbzeit konnte Korbinian Müller einen Schuss nicht festhalten und es stand 1:0 für die Sportfreunde. Dem 2:0 nach 75 Minuten ging ein kapitaler Schnitzer von Taffertshofer voraus, der als letzter Mann den Ball vertändelte. Am Ende hieß es 2:1 für Lotte. Bezeichnend für diesen Ausflug ins Tecklenburger Land, der Hachinger Treffer fiel durch ein Eigentor, drei Minuten vor Schluss. Die Spielvereinigung hat sich an diesem Tag schlicht selbst geschlagen.

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Kommentar: Renovierung Sportpark

„Warum kommen eigentlich so wenige Zuschauer zu euren Heimspielen?“. Diese Frage musste ich schon häufig beantworten, in dieser Saison sogar noch häufiger als in vergangenen Jahren. Die Wahrheit ist aber, dass die SpVgg derzeit stolze 3375 Fans im Schnitt begrüßt. Mehr als 3000 Fans im Schnitt konnte man zuletzt in der Premierenspielzeit der 3. Liga 2008/09 verzeichnen, 3242 Zuschauer passierten damals die Tore des Sportparks. Woher kommt also diese Wahrnehmung, dass die SpVgg keine Zuschauer hat?

Die nicht freigegebene Osttribüne im Unterhachinger Sportpark

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Lektion gelernt!

Am kommenden Wochenende ist Länderspielpause. Zeit für die Mannschaft, etwas Kraft zu tanken und Zeit für uns ein erstes Resümee zu ziehen. Sechs Spieltage sind in der 3. Liga absolviert und die Spielvereinigung steht mit zehn Punkten, als bester Aufsteiger, auf einem tollen achten Tabellenplatz. Drei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen gab es bisher für die Schromm-Elf. Mit dem 4:2-Heimsieg am vergangenen Samstag gegen den Chemnitzer FC, ist die Spielvereinigung nun schon seit 21 Monaten im Sportpark ungeschlagen. Die letzte Heimniederlage gab es beim 0:1 gegen Wacker Burghausen am 28.11.2015.

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Saisonvorschau 2017/18

Das zweijährige über die Dörfer Memmingen, Illertissen oder Buchbach Tingeln ist vorbei. In genau einer Woche, am 22. Juli startet die Spielvereinigung mit einem Auswärtsspiel bei Werder Bremen II in ihre achte Saison in der 3. Liga. Nach der Rekordmeisterschaft in der Regionalliga Bayern und den erfolgreich bestrittenen Aufstiegsspielen geht es für den Verein mit dem Bob im Wappen wieder deutschlandweit um Punkte. Wir werfen einen Blick auf die kommende Saison.

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Kommentar: Ein neues Gesicht entsteht!

Was hat man bei der Spielvereinigung nicht schon für Glanzzeiten erlebt. Aufstieg in die Bundesliga und Leverkusen die Meisterschaft geklaut. In den letzten Jahren machte der Verein aber eher durch negative Schlagzeilen, zumeist abseits des Platzes, auf sich aufmerksam. Das alte Präsidium um Ehrenpräsident Engelbert Kupka hatte in seinen letzten Jahren kein gutes Händchen mehr bei Entscheidungen. Angefangen hatte dies schon mit der Entlassung von Lorenz-Günther Köstner, auf Platz sieben der 2. Bundesliga stehend. Über dem Sportpark schwebte so etwas wie Größenwahn, man wollte sich nicht mehr damit zufrieden geben in der 2. Bundesliga zu spielen. Nach dem erneuten Abstieg in die 3. Liga wollte man unbedingt sofort wieder zurück in die 2. Bundesliga.

Choreo der Hachingfans im Relegationshinspiel – Bildrechte: Stefan Seitz

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Haching ist zurück in Liga 3!

Die Spielvereinigung gehört wieder zu den 56 besten Fußballmannschaften in Deutschland! Am Mittwoch reichte der Schromm-Elf ein 2:2-Unentschieden bei der SV Elversberg, um den Aufstieg in die 3. Liga klar zu machen. Bereits nach dem Hinspiel im Sportpark, welches man mit 3:0 gewinnen konnte, herrschte Zuversicht im Umfeld des Clubs. Es wäre aber nicht Fußball, wenn man nicht doch mit einem leicht flauen Gefühl im Magen die Reise ins Saarland angetreten hätte. Spätestens aber der 1:0-Führungstreffer durch Dominik Stahl mit dem Halbzeitpfiff brachte Entspannung für die Nerven der Hachinger Verantwortlichen.

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Haching ist Meister! Aber ohne Wert?

Am 23. Mai 2015 stieg die Spielvereinigung mit einer 0:1-Niederlage bei Rot-Weiß Erfurt aus der 3. Liga ab. Der Verein stand vor dem nichts, kein Spieler besaß zu diesem Zeitpunkt einen gültigen Vertrag für die kommende Spielzeit. Nach jenem 38. Spieltag der Saison 2014/15 hätte wohl kaum jemand daran geglaubt, dass sich der Verein von diesem Abstieg erholen kann und vor allem nicht in dieser kurzen Zeit. Keine zwei Jahre später feiert der Verein nach dem Last-Minute-2:1-Heimsieg gegen den FC Memmingen die Meisterschaft der Regionalliga Bayern.

Hachinger Jubel - Bildrechte: Stefan Seitz
Hachinger Jubel – Bildrechte: Stefan Seitz

Schon im Oktober mit dem Gewinn der Herbstmeisterschaft war uns klar: Niemand aus der Regionalliga Bayern wird diese Hachinger Übermannschaft stoppen. Auch nach der Herbstmeisterschaft ließ die Mannschaft nicht nach und zerlegte nach und nach die weiteren Gegner. Lediglich die Zweitvertretung von der Grünwalder Straße konnte im Sportpark einen Punkt entführen. Der 8:1-Sieg, beim damals viertplatzierten VfR Garching, hätte mit etwas mehr Konsequenz vor dem Tor auch zweistellig enden können. Als krönenden Abschluss gab es vor der Saisonrekordkulise von 5000 Zuschauern einen Last-Minute-Sieg gegen die 2. Mannschaft des FC Bayern. Bigalke traf erst in der dritten Minute der Nachspielzeit zum viel umjubelten 2:1-Sieg der Spielvereinigung.

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Mitglieder verabschieden neue Satzung

Auf der gestrigen Mitgliederversammlung hat die Spielvereinigung, in einer über vierstündigen Marathonsitzung erfolgreich eine neue Vereinssatzung verabschiedet und damit die Möglichkeit einer Ausgliederung in eine Kapitalgesellschaft geschaffen. Des Weiteren wurde das Präsidium um Präsident Schwabl beauftragt, die Ausgliederung vorzubereiten.

Mitgliederversammlung 2017
Mitgliederversammlung 2017

Der Abend begann um 19:30 Uhr im VIP-Haus am Sportpark. Präsident Schwabl zog kurz Resümee über die Zeit seit der letzten Versammlung. Er gab dabei auch bekannt, dass der Verein in jedem Fall die Lizenz für die 3. Liga beantragen wird, was von den Mitgliedern mit viel Beifall bedacht wurde.

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Spielvereinigung bereitet Ausgliederung vor.

Die Spielvereinigung hat in der letzten Woche die Einladungen zur jährlichen Jahreshauptversammlung verschickt, welche am Donnerstag, dem 09. Februar, ab 19 Uhr im VIP-Haus stattfinden wird. Obwohl kein Wahljahr ansteht und auch das Sportliche derzeit mehr als zufriedenstellend ist, dürfte es Anlass für Diskussionen geben. Im Einladungsschreiben, übrigens mit Originalunterschrift des Präsidenten Manfred Schwabl, geht selbiger ausführlich auf folgende Tagesordnungspunkte ein:

9. Neufassung der Vereinssatzung

Auf mehr als einer DIN-A4-Seite bezieht Schwabl Stellung zu diesen beiden Tagesordnungspunkten. Nach der durchaus turbulenten Versammlung im April 2016 (hier nachzulesen), hat sich das Präsidium einer Neufassung der Vereinssatzung angenommen und die bestehende überarbeitet. Neben einigen kosmetischen Korrekturen, gibt es auch einige deutliche Änderungen. Zukünftig sollen die Mitglieder des Vereins das Präsidium direkt wählen. Bisher gab es im Vorfeld einen Wahlausschuss, welcher darüber entschieden hat, ob eine Person überhaupt für ein Amt kandidieren darf.

Nach den Ereignissen des letzten Jahres kann es unserer Ansicht nach nur Zustimmung zu diesem Punkt geben. Das etwas undurchsichtige Konstrukt des Wahlausschusses hätte bei Nichtzulassung des Team Schwabl zu einem gerichtlich bestellten Notvorstand geführt. Das kann nicht im Sinne der Mitglieder sein.

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