Heute vor 20 Jahren: Erste Niederlage im Jahr 1999

Heute vor 20 Jahren verlor die Spielvereinigung ihr erstes Spiel im Jahr 1999. Der 1. FSV Mainz 05 bezwang die Köstner-Elf mit 1:0 und stürzte damit den Tabellenführer Unterhaching, welcher die Liga zwei Spieltage angeführt hatte. Die erneute Tabellenführung hatte die SpVgg, nach einem fulminanten Start ins Jahr 2019, mit Siegen gegen den FC Gütersloh (2:0), bei Hannover 96 (1:0) und gegen den späteren Mitaufsteiger SSV Ulm 1846 (2:0), erobert.

Der Übungsleiter der Gastgeber Wolfgang Frank über das Spiel: „Zehn Minuten vor Schluss habe ich gedachte, es wird ein 0:0-Spiel“. Danach sah es bis zur 85. Minute auch aus. Die Serie ohne Gegentor, von Haching Keeper Jürgen Wittmann, war zu diesem Zeitpunkt bereits auf 463 Minuten angewachsen. Weil Frank aber in der 73. Minute den Brasilianer Marcio eingewechselt hatte und Haching-Schlussmann Wittmann bei einer langen Flanke auf der Torline stehen blieb, traf der Angreifer zum 1:0 Siegtreffer für den Gastgeber.

Flügelflitzer Jochen Seitz hielt nach dem Spiel fest: „Heute hat man wieder gesehen, dass es verfrüht ist, vom Aufstieg zu reden.“ und Trainer Köstner sinnierte: „Ich traue der Mannschaft bei einer weiteren Leistungssteigerung zu, dass sie weiterhin unter den ersten fünf mitspielen kann.“

Randnotiz: Wolfgang Frank übernahm zum 01.07.2002 die in die Regionalliga abgestürzte Spielvereinigung. Als Meister führte der Übungsleiter, nach nur einem Jahr, die Mannschaft zurück in die 2. Bundesliga. Nach einem 0:3 beim 1. FC Nürnberg, wurde er im März 2004 entlassen. Neben der sportlichen Komponente, trug eine Fehde mit Francisco Copado zu dieser Entlassung bei. Frank verstarb bereits 2013 im Alter von nur 62 Jahren an einem Krebsleiden.

SpVgg:
Jürgen Wittmann – Jörg Bergen – Jan Seifert, Ralf Bucher – Alexander Strehmel, Matthias Zimmermann (87. Ivica Vladimir), Markus Oberleitner, Matthias Lust – Alfonso Garcia (46. Abdelaziz Ahanfouf), Jochen Seitz – Altin Rraklli – Trainer: Lorenz-Günther Köstner

Tore:
1:0 Marcio (85.)

Heute vor 20 Jahren: SpVgg startet mit 2:0 Heimsieg aus der Winterpause

Heute vor 20 Jahren gewann die SpVgg am 20. Spieltag der Saison 1998/99 mit 2:0 (1:0) gegen den FC Gütersloh. Mit dem Heimsieg, im ersten Spiel nach der Winterpause, kletterte die Köstner-Elf vorübergehend auf den Platz an der Tabellenspitze. Da Arminia Bielefeld, den späteren Mitaufsteiger SSV Ulm 1846 am Montagabend mit 5:0 besiegte, zog Arminia zum Abschluss des Spieltages an Unterhaching vorbei.

„Für eine Handvoll Fans“ schrieb die Süddeutsche Zeitung über das Spiel gegen den späteren Absteiger FC Gütersloh, welches 2100 Fans besuchten. Bereits nach 13 Minuten brachte Jan Seifert, nach einer Flanke des Albaners Altin Rraklli, den Gastgeber per Kopfball mit 1:0 in Führung. Im Anschluss zog sich die beste Abwehr der Liga in die eigene Hälfte zurück und besann sich auf Konterfußball. Schlussmann Jürgen Wittmann, der laut Trainer Köstner „überragend gehalten“ hatte, war es zu verdanken, dass es nicht zum Ausgleich kam. Mehrere hochkarätige Gelegenheiten verhinderte „Willi“ Wittmann. Matthias Zimmermann klärte den Ball mit dem Pausenpfiff sogar auf der Torlinie.

Da der FC Gütersloh auch in der zweiten Halbzeit zu keinem Treffer kam, entschied eine Viertelstunde vor Spielende Matthias Lust, mit seinem Treffer zum 2:0, die Partie. Jochen Seitz bediente nach einem schnell vorgetragenem Konter den Kapitän der Hachinger. Trainer Köstner sagte nach dem Spiel: „Wir haben es immerhin geschafft, gut aus den Startlöchern zu kommen“.

Randnotiz: Bei den Gästen bestritt der spätere Hachinger Darlington Omodiagbe sein erstes Spiel in Deutschland.

SpVgg:
Jürgen Wittmann – Jörg Bergen – Jan Seifert, Ralf Bucher – Arne Tammen, Matthias Zimmermann, Alexander Strehmel, Matthias Lust – Markus Oberleitner (61. Alfonso Garcia) – Jochen Seitz (86. Peter Zeiler), Altin Rraklli (85. Abdelaziz Ahanfouf) – Trainer: Lorenz-Günther Köstner

Tore:
0:1 Jan Seifert (13.)
0:2 Matthias Lust (75.)

Weihnachten im Sportpark

Wenn am Sonntag um 13 Uhr die Spielvereinigung den KFC Uerdingen empfängt, dann ist dies nicht nur das Topspiel Fünfter gegen Dritter. Das Spiel hat auch eine historische Dimension, noch nie musste Haching so spät im Jahr noch ein Pflichtspiel bestreiten. 

Das bisherige „Rekordspiel“ gab es am 22. Dezember 1985 im Isenstadion zu Ampfing. In einem Mittelfeldduell der Bayernliga empfing der TSV Ampfing unsere Rot-Blauen. 1400 Zuschauer sahen einen 1:0 (1:0) Heimsieg der Schweppermänner. Ampfings Rekordtorjäger Franz Schick markierte den einzigen Treffer an diesem 4. Advent bereits in der 15. Minute.

Auf Platz zwei liegt eine bittere 0:4 (0:2) Heimpleite gegen den SSV Jahn Regensburg vom 21.12.2013. An einem 20. Dezember gab es bereits zwei Spiele.

Spiele am letzten Adventwochenende:
22.12.1985 TSV Ampfing 1:0 (1:0) SpVgg (Bayernliga)
21.12.2013 SpVgg 0:4 (0:2) SSV Jahn Regensburg (3. Liga)
20.12.2014 SpVgg 3:2 (1:0) SSV Jahn Regensburg (3. Liga)
20.12.1998 SpVgg 2:0 (1:0) 1. FC Köln (2. Bundesliga)

In diesem Sinne frohe Weihnachten unseren Lesern und drei Punkte für die Spielvereinigung!

Kommentar: Nehmt dem DFB endlich die 3. Liga weg!

Eine Minute lang standen die Spieler von Unterhaching und Kaiserslautern nach dem Anpfiff still. „Stillstand gegen den Stillstand“ um auf die Situation der Drittligisten aufmerksam zu machen. Die Reaktion des DFB ließ nicht lange auf sich warten. „Wir erleben keinen Aufstand der Drittligisten. Wir erleben ein sehr fragwürdiges Demokratie-Verständnis“ war der erste Kommentar von Präsident Grindel. Bereits am Freitag gab es einen Kommentar der bayerischen Regionalligisten. „Das ist eine isolierte Aktion, die einzig und alleine auf die Belange der Drittligisten aufmerksam machen soll. Das hebelt das Gemeinschaftsgefüge aus, isoliert die Regionalligisten und konterkariert den Solidaritätsgedanken.“ Dieses Statement gaben die Sprecher der Regionalliga ab, wer wirklich für das Statement verantwortlich war, ist vollkommen klar.

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Heute vor 20 Jahren: Haching erneut Tabellenführer

Heute vor 20 Jahren gewann die Spielvereinigung am 14. Spieltag der Saison 1998/99 gegen Tennis Borussia Berlin mit 3:1 (2:1) und eroberte damit erneut die Tabellenführung der 2. Bundesliga. Nachdem man bereits nach dem 12. Spieltag (2:0 Heimsieg gegen den KFC Uerdingen) auf dem Platz an der Sonne stand, verlor man diesen zwischenzeitlich durch ein 0:1 bei den Stuttgarter Kickers an den SSV Ulm. Magere 3.100 Zuschauer wollten an einem Freitagabend das Spitzenspiel der SpVgg mit dem finanzstarken Club aus Berlin Charlottenburg sehen.

Bereits nach wenigen Minuten war es Matthias Lust, der nach einer Ecke für den 1:0 Führungstreffer sorgte. Ein gewisser Francisco Copado konnte diesen nach einer halben Stunde, für seine von Hermann Gerland trainierten Berliner, egalisieren. In Folge erhöhten die Berliner den Druck auf das Tor der Hachinger. Es war aber die Spielvereinigung, die den nächsten Treffer markierte. Mit dem Halbzeitpfiff, nutzte Altin Rraklli einen Fehler in der Berliner Hintermannschaft, um seine Farben mit 2:1 in Führung zu bringen.

In der zweiten Halbzeit erhöhten die Gäste weiter den Druck, bis es eine Viertelstunde vor Ende einen Bruch im Spiel gab. Der Berliner Copado sah wegen Meckerns Gelb-Rot und als in den Schlussminuten sogar TeBe Keeper Curko mit in den Hachinger Strafraum kam, konterte Haching eiskalt. Ahanfouf traf zum 3:1 und ließ die Fans im Sportpark zu den Klängen des neuen Vereinsliedes „Rot-Blau“ jubeln. Das Lied wurde in der Halbzeitpause von der Band „Die Derbys“ präsentiert.

SpVgg:
Jürgen Wittmann – Ivica Vladimir – Alexander Strehmel, Ralf Bucher – Matthias Zimmermann – Andreas Hartig, Markus Oberleitner (65. Abdelaziz Ahanfouf) , Peter Zeiler – Matthias Lust (71. Jan Seifert) – Altin Rraklli (88. Michael Spies), Jochen Seitz – Trainer: Lorenz-Günther Köstner

Tore:
1:0 Matthias Lust (6.)
1:1 Francisco Copado (33.)
2:1 Altin Rraklli (45.)
3:1 Abelaziz Ahanfouf (90.)

Heute vor 20 Jahren: SpVgg erstmals auf einem Aufstiegsplatz!

Heute vor 20 Jahren gewann die Spielvereinigung am 11. Spieltag der Saison 1998/99 bei Fortuna Düsseldorf mit 3:1 (2:0). Mit 23 Punkten (7 Siege, 2 Unentschieden, 2 Niederlagen) kletterte die Mannschaft, dank des besseren Torverhältnisses, erstmals auf Aufstiegsplatz drei. 6700 Zuschauer im alten Rheinstadion sahen einen schnellen Doppelschlag der Hachinger durch Altin Rraklli und Peter Zeiler. Die Entscheidung fiel durch den Mann des Spiels: Jochen Seitz. Er bereitete die beiden ersten Treffer vor und traf in der 70. Minute selbst, nur eine Minute nach dem Düsseldorfer Anschlusstreffer.

SpVgg:
Jürgen Wittmann – Ivica Vladimir – Ralf Bucher, Alexander Strehmel – Arne Tammen (57. Andreas Hartig), Björn Hertl, Matthias Lust – Markus Oberleitner, Peter Zeiler – Altin Rraklli (89. Alfonso Garcia), Jochen Seitz (78. Abdelaziz Ahanfouf) – Trainer: Lorenz-Günther Köstner

Tore:
0:1 Altin Rraklli (9.)
0:2 Peter Zeiler (13.)
1:2 Igli Tare (69. FE)
1:3 Jochen Seitz (70.)

Heute vor 20 Jahren: Die Aufstiegssaison startet

Heute vor 20 Jahren verlor die SpVgg am 1. Spieltag der Saison 1998/99 mit 0:2 (0:0) gegen Arminia Bielefeld. 4000 Zuschauer sahen die Partie gegen den Bundesligaabsteiger, der am Ende der Saison wieder in die Bundesliga aufstieg. Bei Unterhaching kehrte – nach einem kurzzeitigen Intermezzo beim 1. FC Köln – Lorenz-Günther Köstner zurück auf den Trainerstuhl. Von den Neuzugängen Mark Zimmermann, Sascha Lense, Michael Spies und Jan Seifert stand letzterer zu Beginn in der Startelf.

SpVgg:
Jürgen Wittmann – Jörg Bergen – Jan Seifert, Björn Hertl – Andreas Hartig (75. Alfonso Garcia), Alexander Strehmel, Matthias Zimmermann (60. Michael Spies), Matthias Lust – Markus Oberleitner- Altin Rraklli, Abdelaziz Ahanfouf (52. Jochen Seitz) – Trainer: Lorenz-Günther Köstner

Tore:
0:1 Peeters (63.)
0:2 Reina (90.)

Am Ende der Saison schaffte die Spielvereinigung die Sensation und stieg in die Bundesliga auf. Die Niederlage gegen Bielefeld blieb die letzte Pleite im Sportpark für unglaubliche 25 Partien (20 Siege, 5 Unentschieden). Erst 18 Monate später, am 12. Februar 2000, schaffte es der Deutsche Meister FC Bayern München wieder Punkte aus dem Sportpark zu entführen. Der Meister siegte am 20. Spieltag der Saison 1999/2000 mit 2:0 (0:0).

Saisonvorschau Saison 2018/19 – Teil 2

Fast wie 2. Liga – was bringt die neue Saison für Haching? Am Sonntag startet die Spielvereinigung in die neue Saison mit einem Auswärtsspiel beim KFC Uerdingen. Der zweite Teil unserer Saisonvorschau beleuchtet die „Baustellen“ in und um den Sportpark und gibt einen Ausblick auf die kommende Spielzeit.

Die Osttribüne aktuell – Bildrechte: Martin Becker Münchner Merkur

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Saisonvorschau Saison 2018/19 – Teil 1

Ende Juli bricht eine neue Drittliga-Saison am Sportpark an – die neunte! Das alleine ist eigentlich schon Grund zur Freude. Aber natürlich bietet auch die neue Spielzeit so ihre Fragezeichen: Aufstiegsträume – geht das, mit dem neuen Kader? Wie stark ist die neue Liga mit 1860, Lautern und Co.? Der erste Teil unserer Saisonvorschau.

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Kommentar: Gewinner ist vor allem der Fan

Die Osttribüne aktuell – Bildrechte: Martin Becker Münchner Merkur

Nach langen Verhandlungen hat sich die Spielvereinigung gestern mit der Gemeinde Unterhaching auf einen Nachtrag zum bestehenden Pachtvertrag (Laufzeit bis zum 30. Juni 2020) geeinigt. Unter TOP 13 wurde der Antrag des Vereins behandelt. Im Amtsdeutsch hieß es dort: „Antrag der Spielvereinigung Unterhaching e.V. auf Sanierung von Teilen der Osttribüne (Nordteil) und Durchführung von Unterhaltsmaßnahmen auf eigene Kosten, Nachtrag zum bestehenden Pachtvertrag.“

Wie der Münchner Merkur gestern am frühen Abend vermeldete, wurde dieser Antrag angenommen und der Nachtrag erfolgreich geschlossen. Endlich möchte man sagen, ob der seit geraumer Zeit laufenden Verhandlungen.

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