Eröffnung Stadion am Sportpark

Am 11. April 1992 eröffnete der Tabellenführer der Bayernliga (damals drittklassig) sein neu erbautes Stadion an der Biberger Straße. 2.500 Zeitzeugen sahen am 28. Spieltag der Saison 1991/92 einen 3:0 (2:0) Sieg gegen den TSV Schwaben Augsburg. Ein neues Stadion für die Spielvereinigung war notwendig geworden, um dem sportlichen Erfolg des Vereins Rechnung zu tragen. Zudem konnte das in die Jahre gekommene Stadion an der Grünauer Allee kaum mit Komfort aufwarten. Beengte Verhältnisse aufgrund der direkten Ortslage, kaum Sitzplätze und eine weitläufige Laufbahn waren nicht mehr zeitgemäß.

Sportpark bei Eröffnung - Bildrechte: Archiv SpVgg Unterhaching
Sportpark bei Eröffnung – Bildrechte: Archiv SpVgg Unterhaching

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Herbstmeister, ist Haching zu stoppen?

Die Spielvereinigung ist das Maß aller Dinge in der Regionalliga Bayern. Mit einem 4:1 Sieg gegen die SpVgg Bayern Hof sicherte sich die Schrommelf bereits drei Spieltage vor Ende der Hinrunde die Herbstmeisterschaft. Noch nie seit Bestehen dominierte eine Mannschaft die Liga so, wie die Spielvereinigung. Imposante 38 Punkte mit zwölf Siegen und zwei Unentschieden bei keiner Niederlage sind die überragende Bilanz nach dem 14. Spieltag. Im heimischen Sportpark ließ die SpVgg lediglich drei Gegentore zu und gewann alle sieben Partien, mehrfach mit drei oder vier Toren Unterschied.

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Glücklos vom Punkt

Es hat sich herumgesprochen. Wenn die Spielvereinigung im DFB-Pokal spielt, ist Spektakel angesagt. Die Partie des Tabellenführers der Regionalliga Bayern gegen den Bundesligisten und Europapokalteilnehmer 1. FSV Mainz 05 wollten 7000 Zuschauer sehen. Sie wurden für ihr Kommen nicht enttäuscht*. Wieder einmal zeigten die Hachinger, dass man auch mit begrenzten Mitteln Großes erreichen kann. Zur Sensation hat es aber dieses Mal nicht gereicht.

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Doppelinterview zum DFB-Pokal

Vor der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal führen die beiden Macher von ÜBER-HACHING, Petra und Stefan, ein Interview. Petra ist bekennender Fan des 1. FSV Mainz 05 und Stefans Herz gehört der SpVgg Unterhaching. Mehr dazu findet ihr hier.

Wisst ihr, wann es die erste Begegnung zwischen dem 1. FSV Mainz 05 und der SpVgg Unterhaching gab?

Petra: Ich habe schlicht keine Ahnung…

Stefan: Puh, also ich denke, das dürfte eventuell 1989/90 gewesen sein, als die Spielvereinigung zum erste Mal in die 2. Bundesliga aufgestiegen war. Oder 92/93, in der 24-Mannschaften-Liga. Mainz war ja lange Wegbegleiter der SpVgg.

Einwurf: Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga 1987/88. 4:1 am Bruchweg und 1:3 in der Unterhachinger Grünau. Der FSV stieg auf, die SpVgg wurde nur Dritter in der Aufstiegsrunde und musste in der Bayernliga bleiben.

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Saisonvorschau Regionalliga Bayern 16/17

Es kribbelt, bald wird es ernst! Am kommenden Sonntag, den 17. Juli, startet die SpVgg bei Aufsteiger 1860 Rosenheim in die zweite Saison Regionalliga Bayern. Das Ziel wurde vom Verein klar formuliert: Angreifen! Nach der überraschend guten Platzierung der Vorsaison mit Platz vier am Ende, will man zurück in den bezahlten Fußball. Dazu gehört, wie wir alle wissen, die Meisterschaft in der Regionalliga und dann gilt es zwei Aufstiegsspiele erfolgreich zu gestalten.

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Wer soll das bezahlen?

Frei nach Jupp Schmitz und seinem Klassiker. Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld?

Die SpVgg hat die Verpflichtung von Dominik Stahl bis 2019 mit Option auf 1 Jahr Verlängerung bekanntgegeben. Der 27 jährige kommt vom Giesinger Nachbarn an den Sportpark. Das Löwenurgestein bringt die Erfahrung von 123 Spielen in Liga 2 mit. Auch, wenn er in der letzten Saison verletzungsbedingt nur vier Mal zum Einsatz kam, Stahl ist ein eine Granate und man kann Schwabl zu diesem Transfer nur beglückwünschen.

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Die Löwendemontage

Am 15. Spieltag der Saison 2006/07 waren die Münchner Löwen zu Gast im Sportpark. Die Gäste, Tabellenfünfter vor dem Spiel, gingen als klarer Favorit ins kleine Münchner Derby. In der Vorwoche gab es für die Löwen einen 2:1-Sieg gegen die TuS Koblenz. Die Spielvereinigung hingegen stand mit dem Rücken zur Wand, nur drei Siege seit Saisonbeginn. Die Hachinger hatten das zweite Heimspiel in Folge, in der Vorwoche gab es eine bittere 0:1-Niederlage gegen Tabellenführer Karlsruhe.

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Saisonrückblick 15/16 – Teil 2: Einzug in den DFB-Pokal und Platz 4 in der Liga.

Nach einer fast drei Monate langen Winterpause startete die SpVgg mit einem 1:1 in Schweinfurt, sowie einem 6:0 Sieg bei der 2. Mannschaft des FC Augsburg. Langsam aber sickerte durch, dass der Verein aus wirtschaftlichen und organisatorischen Gründen keine Lizenz für die 3. Liga beantragen wird. Die Mannschaft ließ sich davon aber nicht von ihrem Kurs abbringen und spielte zum Teil begeisternden Fußball. Im Toto-Pokal Viertelfinale besiegte man den SV Seligenporten (nächstjähriger Ligakonkurrent) mit 2:1 und zog so ins Halbfinale ein.

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Saisonrückblick 15/16 – Teil 1: Der DFB-Pokal überstrahlt den tristen Vierligaalltag!

Was für eine bewegte Saison liegt hinter der Spielvereinigung. Mit dem Abstieg aus der 3. Liga, musste Haching nach 34 Jahren (zuletzt Saison 1980/81, Landesliga Süd) wieder vierklassig kicken. Buchbach und Illertissen statt Dresden oder Münster. Wir werfen den Blick zurück auf die Saison 2015/16:

Mit dem Abstieg kam der zu erwartende große Schnitt in der Mannschaft. Zwei Wochen vor dem Trainingsauftakt hatte die SpVgg erst einen Spieler unter Vertrag. Eine Mammutaufgabe für Trainer Schromm und Präsident Schwabl eine schlagkräftige Mannschaft zusammen zu stellen. Neben einigen Jugendspielern konnte man von der letztjährigen Mannschaft Torhüter Marinovic, Abwehrspieler Welzmüller und Urgestein Hummels für den Neuaufbau begeistern.

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Jetzt müssen Taten folgen, liebes Präsidium

Am Ende war nach zwischenzeitlich hitzigen Dialogen wieder Harmonie im VIP-Haus eingekehrt. Der Präsident und seine vier Mitstreiter wurden mit wenigen Gegenstimmen von den anwesenden Mitgliedern wieder- und die drei neuen Gesichter neugewählt. Zurecht, denn dies war die einzige Möglichkeit, die Spielvereinigung am Leben zu halten.

Trotz des „Wasser im Wein“, wie es Kassenprüfer Hütt formulierte, war die so genannte „Alternative“ keine solche. Keine finanziellen Mittel, kein Konzept und außer Angriffen gegen das Präsidium brachte diese Opposition nichts hervor. Dass man mehrfach nach der Bilanz gefragt hätte und diese erst zu spät einsehen konnte, war unserer Meinung auch einfach nur eine Schutzbehauptung. Die reguläre JHV hätte im November / Dezember stattgefunden, also hätte bis dahin schon ein Konzept stehen müssen. Vier Monate später konnte diese Gruppe kein Konzept, keine Finanzen und keine Köpfe vorweisen.

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