Saisonvorschau 2017/18

Das zweijährige über die Dörfer Memmingen, Illertissen oder Buchbach Tingeln ist vorbei. In genau einer Woche, am 22. Juli startet die Spielvereinigung mit einem Auswärtsspiel bei Werder Bremen II in ihre achte Saison in der 3. Liga. Nach der Rekordmeisterschaft in der Regionalliga Bayern und den erfolgreich bestrittenen Aufstiegsspielen geht es für den Verein mit dem Bob im Wappen wieder deutschlandweit um Punkte. Wir werfen einen Blick auf die kommende Saison.

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Hachinger Legenden: André Breitenreiter

Er ist mit 15 Treffern Rekordtorschütze für die Spielvereingung in der Bundesliga und war der erste „Fußballgott“ im Sportpark. Der in Langenhagen (Niedersachsen) geborene Stürmer lief in zweieinhalb Jahren 81 Mal für die Hachinger auf. Im zweiten Teil unserer Reihe Hachinger Legenden geht es um André Breitenreiter.

André Breitenreiter im Trikot der SpVgg Unterhaching – Bildrechte: Michael Fischer

Seine erste Berührung mit der Spielvereinigung hat André Breitenreiter in der Saison 1992/93. Hannover 96 muss in der 2. Bundesliga zum Aufsteiger in den Sportpark. Nach zehn Minuten trifft der Stürmer zum 1:0 für die Niedersachsen. Breitenreiter spielt 90 Minuten durch und bejubelt einen 2:0 Sieg für sein Team. Der erst 18jährige Stürmer hat zu dieser Zeit seinen ersten Titel schon gewonnen. Hannover 96 wurde 1992 in Berlin mit Breitenreiter Pokalsieger und spielte 92/93 sogar im Europapokal der Pokalsieger.

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Kommentar: Ein neues Gesicht entsteht!

Was hat man bei der Spielvereinigung nicht schon für Glanzzeiten erlebt. Aufstieg in die Bundesliga und Leverkusen die Meisterschaft geklaut. In den letzten Jahren machte der Verein aber eher durch negative Schlagzeilen, zumeist abseits des Platzes, auf sich aufmerksam. Das alte Präsidium um Ehrenpräsident Engelbert Kupka hatte in seinen letzten Jahren kein gutes Händchen mehr bei Entscheidungen. Angefangen hatte dies schon mit der Entlassung von Lorenz-Günther Köstner, auf Platz sieben der 2. Bundesliga stehend. Über dem Sportpark schwebte so etwas wie Größenwahn, man wollte sich nicht mehr damit zufrieden geben in der 2. Bundesliga zu spielen. Nach dem erneuten Abstieg in die 3. Liga wollte man unbedingt sofort wieder zurück in die 2. Bundesliga.

Choreo der Hachingfans im Relegationshinspiel – Bildrechte: Stefan Seitz

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Haching ist zurück in Liga 3!

Die Spielvereinigung gehört wieder zu den 56 besten Fußballmannschaften in Deutschland! Am Mittwoch reichte der Schromm-Elf ein 2:2-Unentschieden bei der SV Elversberg, um den Aufstieg in die 3. Liga klar zu machen. Bereits nach dem Hinspiel im Sportpark, welches man mit 3:0 gewinnen konnte, herrschte Zuversicht im Umfeld des Clubs. Es wäre aber nicht Fußball, wenn man nicht doch mit einem leicht flauen Gefühl im Magen die Reise ins Saarland angetreten hätte. Spätestens aber der 1:0-Führungstreffer durch Dominik Stahl mit dem Halbzeitpfiff brachte Entspannung für die Nerven der Hachinger Verantwortlichen.

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Unser Gegner in der Relegation: SV 07 Elversberg

In den Relegationsspielen gegen die Sportvereinigung 07 Elversberg möchte die Spielvereinigung den Sprung zurück in die 3. Liga schaffen. Wir blicken auf unseren Gegner.

Die Geschichte des 1907 als „Germania“ gegründeten Verein ähnelt etwas der Historie der Spielvereinigung. Über viele Jahrzehnte spielte der Verein eine untergeordnete Rolle und pendelte zwischen A-Klasse und Kreisliga. Erst um 1975 begann der Verein überregionale sportliche Erfolge zu erzielen. Innerhalb weniger Jahre stieg der Verein in Bezirksliga, Verbandsliga und 1980/81 erstmals in die Oberliga Südwest auf. Sieben Spielzeiten konnte sich der Verein in der damals drittklassigen Oberliga halten. 1983/84 erreichte man Platz sieben in der Endabrechnung und stand sogar vor dem heutigen Bundesligisten 1. FSV Mainz 05. Der Aufstieg des Vereins bekam einen deutlichen Dämpfer, als man 1987 zurück in die Verbandsliga musste und nach Platz 17 in der Saison 1988/89 sogar in die Fünftklassigkeit abstieg.

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Haching ist Meister! Aber ohne Wert?

Am 23. Mai 2015 stieg die Spielvereinigung mit einer 0:1-Niederlage bei Rot-Weiß Erfurt aus der 3. Liga ab. Der Verein stand vor dem nichts, kein Spieler besaß zu diesem Zeitpunkt einen gültigen Vertrag für die kommende Spielzeit. Nach jenem 38. Spieltag der Saison 2014/15 hätte wohl kaum jemand daran geglaubt, dass sich der Verein von diesem Abstieg erholen kann und vor allem nicht in dieser kurzen Zeit. Keine zwei Jahre später feiert der Verein nach dem Last-Minute-2:1-Heimsieg gegen den FC Memmingen die Meisterschaft der Regionalliga Bayern.

Hachinger Jubel - Bildrechte: Stefan Seitz
Hachinger Jubel – Bildrechte: Stefan Seitz

Schon im Oktober mit dem Gewinn der Herbstmeisterschaft war uns klar: Niemand aus der Regionalliga Bayern wird diese Hachinger Übermannschaft stoppen. Auch nach der Herbstmeisterschaft ließ die Mannschaft nicht nach und zerlegte nach und nach die weiteren Gegner. Lediglich die Zweitvertretung von der Grünwalder Straße konnte im Sportpark einen Punkt entführen. Der 8:1-Sieg, beim damals viertplatzierten VfR Garching, hätte mit etwas mehr Konsequenz vor dem Tor auch zweistellig enden können. Als krönenden Abschluss gab es vor der Saisonrekordkulise von 5000 Zuschauern einen Last-Minute-Sieg gegen die 2. Mannschaft des FC Bayern. Bigalke traf erst in der dritten Minute der Nachspielzeit zum viel umjubelten 2:1-Sieg der Spielvereinigung.

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Deutsche Amateurmeisterschaft 1991

Der deutsche Fußball war ein Spätstarter. Während in den meisten europäischen Ligen bereits in frühen 1900er Jahren, spätestens aber nach dem 2. Weltkrieg professioneller Fußball gespielt wurde, erblickte die Bundesliga bekanntlich erst 1963 das Licht der Welt. Der DFB, der seit seiner Gründung 1900 ein striktes Beharren auf dem Amateurideal verfolgte, führte 1949 den Status des Vertragsspieler sein. Der Vertragsspieler band sich an den Verein und erhielt dafür eine finanzielle Entschädigung. In anfangs maximal 320 DM waren Grundvergütung und Prämien enthalten.

Konsequenterweise führte der Verband zur Saison 1950/51 die Deutsche Amateurmeisterschaft ein. Erster Meister war der TSV Bremen 1860, welcher den Karlsruher FV mit 3:2 besiegte. Zu Anfang qualifizierten sich die Landesmeister für die Meisterschaft, dann die Oberligameister. Der Modus der Meisterermittlung änderte sich mehrfach. Da aber der Saison 1982 die Meister der Oberligisten um den Aufstieg in die 2. Bundesliga kämpften, qualifizierte sich fortan der Zweitplatzierte für die Deutsche Amateurmeisterschaft.

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Hachinger Legenden: Klaus Kopp

Viele der jüngeren Anhänger der SpVgg Unterhaching dürften Klaus Kopp vor allem in seiner Funktion als Manager der Hachinger Amateure kennen. Wir haben uns mit Klaus Kopp zum Interview getroffen und starten damit unsere Reihe: Hachinger Legenden.

Weil sein Sohn Benjamin die Fußballschuhe für die Spielvereinigung schnürte, wurde Kopp Trainer der E-Junioren. Er erinnert sich heute noch gerne an den ersten überhaupt ausgetragenen Merkur-Cup und den damals sensationellen Einzug ins Finale, auch wenn die Jungs dann gegen den FC Bayern verloren. Über weitere Trainerstationen in der Hachinger Jugend kam Kopp schließlich zu den Amateuren. Die zweite Mannschaft der Spielvereinigung begleitete Kopp lange Zeit als Manager bzw. Abteilungsleiter. Viele spätere Stützen der ersten Mannschaft machten unter ihm ihre ersten Schritte im Männerfußball. Zusammen mit Trainer Alfred Ruthe führte er die Mannschaft aus der Bezirksliga in die damals viertklassige Bayernliga bis hin zur Regionalliga.

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Mitglieder verabschieden neue Satzung

Auf der gestrigen Mitgliederversammlung hat die Spielvereinigung, in einer über vierstündigen Marathonsitzung erfolgreich eine neue Vereinssatzung verabschiedet und damit die Möglichkeit einer Ausgliederung in eine Kapitalgesellschaft geschaffen. Des Weiteren wurde das Präsidium um Präsident Schwabl beauftragt, die Ausgliederung vorzubereiten.

Mitgliederversammlung 2017
Mitgliederversammlung 2017

Der Abend begann um 19:30 Uhr im VIP-Haus am Sportpark. Präsident Schwabl zog kurz Resümee über die Zeit seit der letzten Versammlung. Er gab dabei auch bekannt, dass der Verein in jedem Fall die Lizenz für die 3. Liga beantragen wird, was von den Mitgliedern mit viel Beifall bedacht wurde.

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Spielvereinigung bereitet Ausgliederung vor.

Die Spielvereinigung hat in der letzten Woche die Einladungen zur jährlichen Jahreshauptversammlung verschickt, welche am Donnerstag, dem 09. Februar, ab 19 Uhr im VIP-Haus stattfinden wird. Obwohl kein Wahljahr ansteht und auch das Sportliche derzeit mehr als zufriedenstellend ist, dürfte es Anlass für Diskussionen geben. Im Einladungsschreiben, übrigens mit Originalunterschrift des Präsidenten Manfred Schwabl, geht selbiger ausführlich auf folgende Tagesordnungspunkte ein:

9. Neufassung der Vereinssatzung

Auf mehr als einer DIN-A4-Seite bezieht Schwabl Stellung zu diesen beiden Tagesordnungspunkten. Nach der durchaus turbulenten Versammlung im April 2016 (hier nachzulesen), hat sich das Präsidium einer Neufassung der Vereinssatzung angenommen und die bestehende überarbeitet. Neben einigen kosmetischen Korrekturen, gibt es auch einige deutliche Änderungen. Zukünftig sollen die Mitglieder des Vereins das Präsidium direkt wählen. Bisher gab es im Vorfeld einen Wahlausschuss, welcher darüber entschieden hat, ob eine Person überhaupt für ein Amt kandidieren darf.

Nach den Ereignissen des letzten Jahres kann es unserer Ansicht nach nur Zustimmung zu diesem Punkt geben. Das etwas undurchsichtige Konstrukt des Wahlausschusses hätte bei Nichtzulassung des Team Schwabl zu einem gerichtlich bestellten Notvorstand geführt. Das kann nicht im Sinne der Mitglieder sein.

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